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Protokoll vom 28.09.2009

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Ort: Gymnasium Gernsheim, Aula
Beginn: 20.00 Uhr Ende: 22:15
Anwesende: S. Anwesenheitsliste (nicht beigefügt)

Der Vorsitzende Herr Dr. Renner eröffnete die Sitzung und begrüßte die Anwesenden.

1. Genehmigung der Tagesordnung und des Protokolls der letzten SEB-Sitzung
Das Protokoll der Sitzung vom 16.02.2009 sowie die vorgesehene Tagesordnung wurden einstimmig genehmigt.

2. Bericht der Schulleitung
Herr Dr. Bauß stellt die Veränderungen im Lehrerkollegium vor:
[...]
Damit kann der Unterricht im nächsten Schuljahr planmäßig abgedeckt werden mit Ausnahme je einer Stunde Sport in den Klassen 5-8. Außerdem wird es im 7. Jahrgang zwei Wochenstunden Informatik und eine Wochenstunde Klassenlehrerunterricht im Rahmen des Wahlunterrichts geben.
• Aktuelle Jahrgangsstärken sind
5./6./8. Jg. 7-zügig
7. Jg. 8-zügig
9.    Jg. 6-zügig
10./11. Jg. 5-zügig
Der 10. Jg ist der letzte Jahrgang mit G9.
• Die Renovierung der Schule ist abgesehen von der Schulhofgestaltung abgeschlossen. Allerdings gibt es eine neues Bauprojekt mit dem Ziel, den Ganztagsbereich auszubauen wobei auch die Bibliothek in neue Räume zieht. Baubeginn ist noch 2009.
• Der Wahlunterricht (5 Wochenstunden bis zum 9. Jahrgang) wurde sehr kurzfristig beschlossen. Am Gymnasium Gernsheim wird dies wie folgt umgesetzt: Die aktuellen 8. und 9. Klassen erbringen 4 Wochenstunden. Die 9. Klassen machen weiterhin Wahlpflichtunterricht und haben damit die Vorrausetzungen für den Wahlunterricht erfüllt. Die aktuellen 8. Klassen müssen zusätzlich 2 Wochenstunden Wahlunterricht nehmen um die Vorrausetzungen zu erfüllen. Die Schule kontrolliert, ob alle Schüler die notwendigen Fächer belegt haben. Die 5.-7.Klassen haben ab diesem Jahr 2 Wochenstunden Informatik und eine Wochenstunde Klassenlehrerunterricht. Zusätzlich müssen noch 2 Wochenstunden Wahlunterricht bis zum 9. Jahrgang belegt werden.
Alles was über den normalen Unterricht hinaus geht wird angerechnet (Oase-Projekte, zusätzlicher Musikunterricht in der Musikklasse usw.).
Es wird noch mal ein Infozettel an alle 5.-7.Klassen verteilt.
• Fahrtkostenzuschüsse für Schulbusse/Bundesbahn werden ab der Oberstufe nicht gezahlt. Dies gilt auch für G8.

3. Bericht des Vorstandes, Kassenbericht
Dr. Renner ging kurz auf die Schulveranstaltungen in 2009 ein:
Am 27.6.09 wurden Präsente an engagierte Abiturienten überreicht. Am 3.7.09 fand das Schulfest statt, bei der Organisation war die Schülervertretung wie immer sehr engagiert. Am 21.8.09 fand die Gesamtkonferenz statt.
Ein Großteil der Homepagebetreuung wird zukünftig durch die AG von Frau Wehning übernommen.

Frau Elke Saltzer stellt den Kassenbericht vor.
[...]

Die Ausgaben verteilten sich auf Fahrtkostenzuschüsse (der größte Teil), Geschenke beim Sommerkonzert und bei der Abifeier. Außerdem gab es eine irreguläre Abbuchung [..], die zurückgefordert wird. Frau Salzer hat Unterlagen zur Dokumentation dieses Vorgangs vorgelegt.

4. Berichte der AGs Schulhofgestaltung und Gesundes Essen
Dagmar Andel berichtet von der AG Gesundes Essen. Bis zum Schuljahr 2010/11 muss das Konzept Gesundes Essen an allen Schulen umgesetzt werden. Die AG-Mitglieder haben an einem Seminar zu dem Thema teilgenommen. Bei dem Seminar wurde ein sehr interessantes „Mobiles Kiosk“ als Leihprojekt zur Demonstration in Schulen vorgestellt. Im Winter wird es in der Schule wieder kostenlosen Tee geben.
In der Ganztagsbetreuung werden derzeit cirka 80 Mahlzeiten täglich ausgegeben.
Im Anschluss wurden von den Eltern einige Fragen gestellt: Wer wird das Konzept Gesundes Essen ab 2010 umsetzen und finanzieren? Wie können die Kinder motiviert werden das gesunde Essen anzunehmen anstatt ins Rewe zu gehen? Fest steht bis jetzt nur, dass das Konzept in Gernsheim von der Cafeteria umgesetzt werden soll. Wer die zusätzlich entstehenden Kosten tragen wird steht aber noch nicht fest.

Gerhard Renner berichtet von der AG Schulhofgestaltung. Es soll ein Rundweg mit Kletterwand und einem „Offenen Klassenzimmer“ entstehen. Ein Biotop soll angelegt werden. Der Schulhof wird mit Sitzgelegenheiten ausgestattet. Die geplanten Fahrradständer lassen auf sich warten weil an der vorgesehenen Stelle noch Baustelle ist. Der Schulhof wird aufgeteilt in Bereiche für junge und für ältere Schüler. Dabei werden Spiele und Tischtennisplatten aufgestellt. Eine Streuobstwiese mit gespendeten Bäumen soll entstehen.

5. Vorbereitung der Wahl zur Schulkonferenz am 29.10.2009
Die Schulkonferenz findet 2-3mal pro Jahr statt. Die erste Konferenz ist am 11.11.09.
Information: Alle Eltern minderjähriger Schüler können sich wählen lassen. Dafür muss lediglich im Sekretariat eine Wählbarkeitsbescheinigung abgeholt werden. Schüler ab der 8. Klasse können gewählt werden.

6. Vorstellung und Diskussion eines Vorschlages einer mehrgliedrigen Einführungsphase.
Herr Dr. Bauß stellt ein von den Mitgliedern der Schulleitung vorgeschlagenes Konzept für die 11. Klasse vor. Bei diesem Vorschlag soll es den Schülern erlaubt sein, bereits Schwerpunkte zu setzen und zu wählen zwischen
- einem Standard-Profil (vergleichbar mit aktueller Stundentafel),
- einem Nawi-Profil (Schwerpunkt Mathematik + Naturwissenschaften, dafür Wochenstunden bei Sprachen, keine 3. Fremdsprache mehr),
- und einem sprachlichen Profil (reduzierte Stunden in den Naturwissenschaften).
Dieser Vorschlag ist bis jetzt nur ein Konzept, für das die Schulleitung um Unterstützung und Mitarbeit bei Lehrern, Schülern und Eltern wirbt. Als nächster Schritt soll ein detaillierteres Konzept bis Weihnachten erarbeitet werden.
Nach längerer Diskussion findet eine Abstimmung unter den Elternvertretern über diese Konzept statt.
Bis auf 4 Enthaltungen stimmen alle Elternvertreter folgender Formulierung zu:
Die Eltern sind mehrheitlich der Meinung, dass dieses Konzept für eine mehrgliedrige Einführungsphase so oder in ähnlicher Richtung fortgeführt wird.

7. Verschiedenes
- Es wird auch zukünftig nach der 10. Klasse keine Abschlussprüfung geben.
- Auf Anfrage einer Elternvertreterin bestätigt Dr. Bauß, dass 3 Wochenstunden Französisch in der 9. Klasse der Stundentafel entsprechen. Daran ändert sich auch nichts, wenn Französisch von der Klassenlehrerin gegeben wird, und diese teilweise im Unterricht auch allgemeine Themen mit abdecken muss. Herr Hundemer gibt zu bedenken, dass angestrebt werden sollte, Klassenlehrer immer 2 Fächer in einer Klasse unterrichten zu lassen.
- E. Salzer moniert, dass wieder nicht alle Lehrer bis Weihnachten die mündlichen Noten bekannt geben. Dr. Bauß bittet darum, konkrete Namen zu nennen so dass er die betroffenen Lehrer ansprechen kann.
- Das Gleichstellungszeugnis als Äquivalent zur mittleren Reife wird künftig mit G8 bei Bedarf nach der Eingangsstufe der Oberstufe erstellt.
- Eine Mutter fragt, wie die Schule auf die Gefahr von Amokläufen vorbereitet ist. Dr. Bauß antwortet, dass Maßnahmen wie chiffrierte Durchsagen diskutiert wurden, aber in der Praxis als nicht wirksam eingeschätzt werden. Es bleibt bei den einfachen Maßnahmen
- Abschließen der Klassenräume,
- auf den Boden legen,
- per Handy Hilfe rufen.
Anträge auf Zuschuss der Elternspende zu Klassenfahrten können Eltern im Sekretariat erhalten.

Herr Dr. Renner schloss die Sitzung um 22:15 Uhr und wünschte einen guten Nachhauseweg.

Gernsheim, 28.09.2009

Oliver Kirmeß
(Protokollant)