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Protokoll vom 26.03.2007

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Der Vorsitzende Herr Dr. Renner eröffnete die Sitzung und begrüßte die Anwesenden. Er entschuldigte für ihre Abwesenheit Frau Elke Saltzer und Herrn Oliver Kirmeß.

TOP 1: Genehmigung der Tagesordnung und des Protokolls der letzten SEB-Sitzung

Das Protokoll der Sitzung vom 09.10.2006 sowie die vorgesehene Tagesordnung wurden einstimmig genehmigt. Hier wurde Punkt 3 der Tagesordnung gestrichen, da in Abwesenheit der Kassenwartin kein Kassenbericht vorlag.

TOP 2: Bericht des Vorstands

Herr Dr. Renner gab einen kurzen Überblick über die Tätigkeiten des Vorstands seit September 2006.

Am Elternsprechtag im November nutzten die Eltern das Angebot des Elternbeiratsvorstands, auch für  Gespräche zur Verfügung zu stehen. Hauptsächliche Anliegen waren die langen Wege der Unterstufenklassen, die schweren Ranzen und fehlende Klassenzimmer, aber auch einige Problem mit Fachlehrern. Hier konnte der Vorstand konkret Hilfe anbieten. Des Weiteren berichtete er über die Teilnahme an der Gesamtkonferenz und der Schulkonferenz. Auf letzterer wurde noch einmal eine Veränderung des Raumkonzepts angesprochen (siehe Antrag auf der Sitzung vom 09.10.2006), dies wurde aber von der Mehrheit abgelehnt.

Am Tag der offenen Tür wurde der Vorstand für seine Powerpointpräsentation der Homepage, auf der die Angebote des Gymnasiums ausführlich dargestellt werden, sehr gelobt. Gerade für Lehrer ist diese Seite anscheinend eine gute Möglichkeit, sich über alles zu informieren, was sie im Alltag nicht mitbekommen.

Der Webseitenbeauftragte, Herr Hundemer, berichtete über Neuerungen der Homepage. Es sind wieder aktualisierte Stundenpläne eingestellt worden. Das Forum der Internetseite des Gymnasiums wird gerne von den Musiklehrern für Terminabsprachen genutzt. Er gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass dies auch andere Fachschaften noch mehr nutzen.

TOP 4: Bericht der Schulleitung

Herr Dr. Bauß freute sich, dass für die Elternbeiratssitzungen nun endlich die Aula zur Verfügung steht. Allerdings geht der Umbau nicht in dem ursprünglich vorgesehenen Zeitplan voran. Die Fertigstellung der Pausenhalle wird sich bis nach den Herbstferien hinziehen, da statische Mängel festgestellt wurden und diese aus Sicherheitsgründen zuerst behoben werden müssen. Dies ist im Bauplan nicht vorgesehen, es müssen wieder Ausschreibungen erfolgen und Angebote eingeholt werden. Das kostet Zeit und mit dem Rest kann es erst weitergehen, wenn die Pausenhalle gesichert ist.

Zum Kollegium neu hinzugekommen sind Herr ... (B/Ch) und Frau ... (D/F)

Die Mensa/Cafeteria wurde vom Kreis aus für Herrn Dr. Bauß noch nicht geklärten Gründen ... bezuschusst. Dies soll für einen ersten Schritt zu einer „gesunden Schule“ genutzt werden. Hier ist geplant, das Essen für die Ganztagesbetreuung und die übrigen Essensgäste aus organisatorischen Gründen nur noch über die Cafeteria abzuwickeln. Mit dem Zuschuss sollen dann spezielle gesunde Nachtische angeboten werden.

Die externe Evaluation wird für das GG in diesem Schuljahr nicht mehr stattfinden. Die interne wird im Mai mit Arbeitsgruppen beginnen. D.h., das Schulprogramm wird auf Herz und Nieren auf seine Umsetzung in der Realität geprüft und Verbesserungsvorschläge mit aufgenommen. Das Ergebnis wird voraussichtlich im November bekannt gegeben.

Laut Dr. Bauß hat das neu eingeführte Zentralabitur ein erträgliches Niveau und lief bislang sehr zufrieden stellend ab. Er erwartet Notendurchschnitte ähnlich denen der vorherigen Jahrgänge. Es ist nicht zu erwarten, dass die folgenden Jahrgänge mit schwierigeren Abituraufgaben rechnen müssen. Die diesjährigen Abituraufgaben können die Lehrer im Unterricht verwenden. Auch der technische Ablauf verlief reibungslos, auch wenn häufig Korrekturen nachgereicht wurden.

TOP 5: Themen

5a Unterrichtsabdeckung

Kunst: Wenn Schüler in Kl. 12 den Grundkurs belegten und es gibt in der 13. Klasse einen Leistungskurs, findet kein Grundkurs für die nachfolgende 12. Klasse mehr statt.

Latein: Die Unterrichtsabdeckung ist auch für das neue Schuljahr gewährleistet. Allerdings herrscht eine sehr dünne Personaldecke in diesem Fach vor. Dr. Bauß vermutet einen Standortnachteil im Gegensatz zu Städten wie Frankfurt oder Darmstadt. Er ist bemüht, Quereinsteiger zu Zug kommen zu lassen. Es gibt wohl einen 2-Jahresvetrag mit Modulen für diese Lehrkräfte, die Module müssen belegt und erarbeitet werden. Danach gibt es dann einen unbefristeten Vertrag.

Auf die Frage von Eltern, ob bei diesem Personalproblem vom Kreis Hilfe zu erwarten sei, verneinte Dr. Bauß. Es seien hessenweit kaum Lateinlehrer vorhanden.

5b Lese-Rechtschreib-Schwäche

Diese Schwäche der Schüler wird in der Grundschule festgestellt. Die Geschichte und auch die jeweiligen Fördermaßnahmen finden sich dann in der Schülerakte wieder. Die Lehrer des Gernsheimer Gymnasiums möchten unbelastet dieses Vorwissens an die Schüler herangehen und werfen erst bei Problemen des Schülers einen Blick in die Akte.

Oder aber Eltern gehen gleich zu Beginn auf die Lehrer zu und berichten von der Schwäche ihres Kindes. Auf die Elternfrage, bisher seien Arbeiten nur gewertet worden, wenn sie besser als 5 waren. Nun würde den Kindern in der Arbeit mehr Zeit gelassen – wann diese Neuerung entschieden worden sei – antwortete Dr. Bauß: Welche Nachteilsausgleich stattfinden soll, wird meist in der Klassenkonferenz festgelegt. Hier steht im Vordergrund, was für das einzelne Kind sinnvoll ist, z. B. bei Tests besondere Bedingungen schaffen, bei Aufsätzen die Rechtschreibfehler nicht zählen, beim Diktat mehr Zeit einräumen, bei langsamen Kindern nur das bewerten, was abgegeben wurde.

Das Kind soll auch lernen, mit seiner „Behinderung“ umzugehen. Eine Kommunikation zwischen Eltern und Lehrern findet verstärkt statt. Ansprechpartnerinnen sind Frau Sang-Quaiser und Frau Georgi oder aber die jeweiligen Deutschlehrer.

Zu Beginn des Schuljahres im September gab es ein Anfangsdiktat in den 5. Klassen zur Information für die Lehrer. Zudem wird Förderunterricht angeboten und es werden standardisierte Diagnosetests durchgeführt.

5c Wahl der Vertreter/innen für den Kreiselternbeirat

Die Wahl findet am 17. April 2007 in Groß-Gerau, Walter-Seipp-Str. 4 statt.

Wahlleiter Herr Dr. Renner erklärte, es seien für das GG drei Delegierte und drei Stellvertreter möglich zur Wahl zu fahren. Es wurde entschieden per Handzeichen die Kandidaten, die sich zur Verfügung stellten, zu wählen. Angenommen wurden als Delegierte:

...

5d Schulfest

Dr. Renner hat angeregt das Schulfest für Unterstufenschüler attraktiver zu gestalten und die SV ist gerne bereit, sich dabei zu engagieren. Vorschläge waren: Beginn des Festes schon am Nachmittag, Kinderdisco, Aktionsstände wie Dosenwerfen etc. Es wird sich ein Ausschuss aus Mittel- und Oberstufenschülern sowie Eltern bilden, die sich um ein angemessenes Angebot darum kümmern werden. Dieses Gremium soll eigenständig arbeiten aber das Hauptorganisationsgremium darüber unterrichten. Die Elternvertreter wenden sich direkt an die Klassen 5 und 6, um Helfer zu aktivieren.

TOP 6 Sonstiges

Herr Hundemer informierte, dass er per E-Mail die Elternbeiräte zu den Fachschaftssitzungen einlade. Dies sei ein Angebot, keine Verpflichtung. Es müsse sich auch keiner entschuldigen, wenn er diese Termine nicht wahrnehme, aber es wäre schön, wenn der Vorstand ein Feedback nach Besuch einer Veranstaltung bekäme.

Einige Elternbeiräte stehen mit den Betreibern von Bus und Bahn in Kontakt um evtl. zu erreichen, dass morgens ein weiterer Bus eingesetzt wird, der die Schüler aus Richtung Groß-Gerau zu einer vernünftigen Zeit an die Schule bringen wird. Der Schülerzug aus dieser Richtung würde in Zukunft schon um 6:55 in Gernsheim ankommen. Hierzu wäre ein Brief von der Schulleitung hilfreich. Herr Dr. Bauß sagte dies zu.

Die 6er Klassen werden in Latein- und Französischklassen aufgeteilt, danach gibt es keine Teilung mehr bis zum Übergang in die Oberstufe.

Auf die Elternfrage, ob sich die Elternbeiräte nicht 1 mal/Monat zu einem Elternstammtisch treffen könnten, wurde als Treffpunkt auf die jetzt schon stattfindenden Stammtische in den einzelnen Klassen verwiesen.

Frau ... verschenkt Drucker, Faxe, Labtops an die Schule. Dr. Bauß prüft, was gebraucht werden kann.

Auf die Elternfrage, wie über den Schüleraustausch informiert wird, wurde auf die Homepage und die Infoblätter verwiesen, die die Schüler mit nach Hause bekommen.

Herr Dr. Renner schloss die Sitzung um 22.15 Uhr und wünschte einen guten Nachhauseweg.

Gernsheim, 30.03.2007

Ute Gross

(Schriftführerin)